Fachliche Wettbewerbe
Schreibwettbewerb ZUSAMMEN sind wir STÄRKER!
Beim Schreibwettbewerb der 4. Klassen des MK 2026 wurden die Geschichten unserer fleißigen Autorinnen Letizia (4a), Leonie E. (4b) und Alissa (4b) in einem schönen Sammelband abgedruckt, den die Mädels natürlich unter gebührender Ehrung auch selbst erhalten haben!
Wir sind sehr stolz und freuen uns sehr, wenn unsere Wulfertkinder ihre Talente auch in außerschulischen Wettbewerben beweisen möchten! Herzlichen Glückwunsch!
Die Lektüre gibt es natürlich auch hier:
Die magische Lichtung im Wald
Hallo, wir sind Linja und Larissa und wohnen mit unseren Eltern in einem schönen Haus am Waldrand von Elfenhorn. Wir möchten euch erzählen, was uns Wundervolles passiert ist. Eines Tages fanden wir im Garten in den Büschen einen Brief, auf dem für Linja und Larissa stand. Anfangs erschien er ganz normal und wir dachten, unsere Eltern hätten ihn dort für uns versteckt…doch es kam alles anders als gedacht. Wir öffneten den Brief und fanden eine Schatzkarte. Für unser Abenteuer packten wir einen Rucksack mit Verpflegung, Smartwatch, Taschenlampe, Kissen und einem Pfefferstreuer für Notfälle und machten uns auf den Weg. Als wir vier Stunden gelaufen waren, fing bereits die Dämmerung an. Larissa rief mit ihrer Uhr ihre Mama an, um zu fragen, ob wir die Nacht im Wald verbringen durften. Als alles geklärt war, suchten wir uns einen Schlafplatz, um uns ein Tipi-Lager aufzubauen. Linja hatte zum Glück Feuersteine gefunden und machte uns ein Feuer an. Plötzlich hörten wir ein Rascheln aus dem Busch und wir bekamen tierische Angst. Nach kurzer Zeit schlich ein Tier aus dem Gebüsch, doch wir erkannten es nicht sofort. Plötzlich hörten wir eine Stimme hinter uns, die sagte: „Ihr braucht keine Angst haben, ich möchte euch nur helfen.“ Wir erkannten, dass es ein Fuchs war und waren erstaunt, weil er sprechen konnte. Er fragte uns, warum wir alleine im Wald waren. Daraufhin erzählten wir, was wir im Garten gefunden hatten, und zeigten ihm die Schatzkarte. Er nickte nur und sagte: „Ich weiß, was das ist, weil ich den Brief bei euch versteckt habe. Ihr seid auserwählt. Mein Name ist Rabat und ich möchte euch helfen.“ Wir saßen noch lange am Lagerfeuer und erzählten von uns. Danach legten wir uns schlafen. Mitten in der Nacht erklang ein lautes Brüllen und Larissa wurde wach. Sie schaute aus dem Tipi und schrie so laut, wie sie konnte: „Ah, ein Bär!“ Der Fuchs trat heraus und sagte: „Weck Linja auf und versteckt euch hinter den Bäumen.“ Larissa nahm schnell noch den Pfefferstreuer aus dem Rucksack und gab diesen dem Fuchs mit den Worten: „Streu ihm das vor die Nase.“ Das tat Rabat und es war ein voller Erfolg. Der Bär musste niesen und rannte schnell fort. Rabat rief uns zurück. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Nach einiger Zeit kamen wir zu einem Fluss. Linja fragte ihre Freundin: „Wie sollen wir nur über den Fluss kommen?“ Larissa antwortete: „Lass uns doch eine Brücke mit Ästen und Baumstämmen bauen.“ Wir sammelten Äste und bauten eine Brücke und schafften es über den Fluss. Nach einiger Zeit erreichten wir einen Weg, auf den die Sonne magisch schien. Es sah aus wie ein wunderbares gelb-orangenes Traumlicht. Schließlich erreichten wir eine hohe Hecke, über die wir nicht so einfach rüber konnten. Da baten wir Rabat um Hilfe. Rabat sagte: „Schaut euch die Hecke genau an. Wenn ihr die Auserwählten seid, werdet ihr einen Eingang finden.“ Wir traten näher und fanden den Eingang an einer kaum sichtbaren Stelle, wo mehr Licht durchschien als woanders. Wir gingen gemeinsam durch. Dort sahen wir eine magische Blumenwiese mit tanzenden Blumen in allen Farben des Regenbogens. Drumherum befand sich ein See, das Wasser schimmerte und glitzerte, und am Ende war ein himmelblauer Wasserfall. Wir jubelten vor Freude. Endlich waren wir an der magischen Lichtung im Wald. Larissa und Linja bedankten sich bei Rabat für seine Hilfe. Da sagte er: „Das haben wir nur gemeinsam erreicht, weil wir zusammen stärker sind.“
Autorinnen: Leonie E. und Letizia
Kreativbeitrag:
Die gemeinsame Rettung
An einem sonnigen Morgen fuhr die Klasse 4b auf Klassenfahrt. Alle waren super aufgeregt. Vor allem die drei Freundinnen Lisa, Maja und Lara. Als die Klasse in der Jugendherberge angekommen war, bekamen die Kinder ihre Zimmernummern. Nach dem Essen sollten die Kinder auf ihre Zimmer gehen und sich für den Waldspaziergang fertig machen.
Die drei Mädchen gingen nach unten und trafen sich wie alle Kinder am Ausgang. Endlich kam die Waldführerin. „Ich heiße Frau Nett“, stellte sie sich vor. Sie erklärte ihnen, dass sie Tipis bauen werden. Doch vorher müssten sie einen steilen Hügel hinaufsteigen. Als sie oben anka-men, erklärte die Waldführerin: „Hier oben auf der Lichtung werden wir unsere Tipis bauen.“ Alle Kinder suchten sich jeweils Dreiergruppen und fingen an zu bauen. Lisa, Maja und Lara waren ebenfalls eine Dreiergruppe. Gerade als die Mädels ihr Tipi fertigstellten, raschelte es im Gebüsch. Ein leises Wimmern folgte. Auch Max, Leo und Tim hatten es gehört. Die sechs Kin-der haben sich ohne ein Wort zu sagen angeschaut und rannten los. „Vorsicht!“, rief Lisa. Bei-nahe wäre Max in eine tiefe Grube gefallen. Die Kinder guckten in die Grube und was war das? Ein kleiner Babywolf, der in die Grube gefallen ist. Der kleine Wolf wimmerte leise und leckte an seiner Pfoten. „Wir können ihn doch nicht einfach hier lassen!“, meinte Maja. „Maja hat recht, wir müssen ihn da rausholen“, stimmte Leo zu. Gemeinsam ließen sie den Leichtesten hinunter. Alle hielten den Atem an, während sie ihn langsam wieder hochzogen mit dem kleinen Wolf am Arm. Die Pfote des Wolfs war verletzt. „Das ist nicht gut, aber bestimmt weiß Frau Nett, was zu tun ist.“ Sie gingen zu Frau Nett, erklärten ihr, was passiert ist und warteten ge-spannt auf ihre Antwort. Irgendwie wirkte Frau Nett gar nicht so nett, sondern eher grimmig. Sie sagte: „Ihr bringt ihn wieder zurück und zwar genau dorthin, wo ihr ihn gefunden habt. Die Mutter kümmert sich schon um ihn.“ Die Kinder waren enttäuscht, aber sie taten, was Frau Nett gesagt hatte, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen. Auf dem Rückweg überlegten sie, was sie tun können, denn sie wollten den Wolf nicht einfach zurücklassen. Plötzlich hatte Leo eine Idee. Er holte einen Verband aus seinem Rucksack und verband damit die Pfote des Wolfes. Sie setzten den kleinen Wolf in ein weiches, trockenes Gebüsch und gingen schnell zurück. Die Kinder waren sehr aufgeregt aber glücklich, weil sie wussten, dass sie etwas Gutes getan habe.
Die Klasse hatte noch einen weiteren richtig tollen Tag zusammen und erlebte ganz viele span-nende Sachen, bevor sie erschöpft, aber glücklich wieder nach Hause fuhr.
Autorin: Alissa
Kreativbeitrag:


